Die Unterschiede des FOREX-Tradings gegenüber z. B. dem Handel mit Aktien, sind vielfältig:
Aufgrund der enormen Liquidität an der FOREX lassen sich innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Volumina bewegen. Devisen im Wert von über 2 Billionen Dollar werden täglich gehandelt. Das ist das 100fache
des Umsatzes an der Wall Street. So kann kein Marktteilnehmer mit hohem Kapitaleinsatz
die Kurse zu seinen Gunsten manipulieren - was z.B. am Aktienmarkt möglich ist.
Eine sehr schnelle, exakte Orderausführung ist gewährleistet.
In der Regel ist die Order sofort mit dem Knopfdruck im Markt und ausgeführt. Und Stopp-Loss (Verlustbegrenzung) Orders und Gewinnmitnahmeorders werden in der Regel zum angegebenen Kurs ausgeführt. Nur bei aussergewöhnlichen Marktbewegungen kann eine Abweichung vorkommen.
Auch gibt es im Wochenverlauf kein Gap-Risiko (Kurssprung), da der Devisenhandel
von Montag bis Freitag rund um die Uhr ohne Unterbrechung handelt.
Es läßt sich an fallenden und steigenden Kursen profitieren
Das Repertoir der zu handelnden Devisenpaare ist recht überschaubar
Währungen werden immer in Paaren gehandelt. So tauscht man immer Euro gegen Dollar, Dollar gegen Pfund, Dollar gegen Yen und so weiter. Währungskurse werden in Paaren angegeben, zum Beispiel „EUR/USD 1,5475“. Das bedeutet, dass beim Tausch von Euro in Dollar für einen Euro 1,5475 Dollar zu zahlen sind.
Mit geringem Kapitaleinsatz lassen sich große Volumina bewegen
Durch den Handel auf Margin (Hinterlegung einer Sicherheit von wenigen %
der gehandelten Devisenposition) sind extrem hohe Hebelmöglichkeiten gegeben.
Das birgt natürlich auch ein hohes Risiko, welches der Anleger per 'StopLoss' Order unbedingt begrenzen sollte.
Natürlich kann ein Investor auch ohne oder mit geringem Hebel sein Kapital aktiv einsetzten.
Broker verdienen nur am Spread
Nur die Differenz zwischen Ankaufs- und Verkaufskurs, der Spread, stellt eine Handelsgebühr dar.
Einige Broker bieten Spreads von einem Pip (letzte Stelle hinter dem Komma) oder sogar weniger.
So können die Transaktionskosten bei einem guten Broker fast vernachlässigt werden.
Ein Trader muss nicht alle Informationen verstehen
Börsianer werden Tag für Tag mit Wirtschaftsdaten überflutet.
Doch um die richtigen Entscheidungen zu treffen, muss man nicht
alle Informationen verstehen. Wichtiger ist, zu erkennen wie
der Markt auf die Informationen reagiert. Oft werden nämlich
Wirtschaftsdaten vom Markt ganz anders umgesetzt, als es der
'gesunde Menschenverstand' entscheiden würde. Die Marktakteure
denken scheinbar 'von hinten durch die Brust ins Auge'.
Dabei ist nach der Veröffentlichung von Daten oft die erste Richtung
der Kursentwicklung die falsche Richtung.
Um im Handel zu bestehen, muß der Trader eine Strategie,
eine gut durchdachte, in sich stimmige Vorgehensweise, bei der
Herleitung seiner Entscheidungen haben. Neben klar definierten
Risiko- und Moneymanagementstrategien geht es dabei vor allem
um die Sondierung des richtigen Einstiegspunkts.
Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen
Ein Trader muss sein Handwerk erlernen. Wer meint als Neueinsteiger schnell reich zu werden und einfach
auf eigene Faust lostradet, verliert ganz schnell sein angelegtes Kapital. Vorab oder mit den ersten Tradingversuchen einen Trading Lehrgang zu absolvieren ist schon fast ein Muss, manche Trader lesen sich ihr Know-How auch einfach an. FOREX Trading Strategien sollten zuerst auf einem Demokonto ausprobiert werden. Besser noch ist das Testen der eigenen Fähigkeiten mit kleinen echten Orders. Das kostet einen zwar anfangs einige Euro, verhindert aber, dass man in einer zukünftigen Situation mit normalen Positionsgrößen in eine Stresssituation kommt, die sehr viel teurer werden kann.
Manche
Broker bieten dazu Konten ohne Mindesteinlage und ermöglichen Ordergrössen von nur einem $.
Ohne grossen Zeitaufwand traden
Wer berufstätig ist oder einfach nicht viel Zeit investieren will, kann trotzdem vom Devisenmarkt profitieren. FOREX Signaldienste bieten Realtime Handelssignale mit konkreten Ein- und Ausstiegssignalen. Die Tradingsignale für den Handel mit den wichtigsten Währungspaaren an der FOREX kommen per e-Mail oder auf das Handy. Sogar das tägliche Eingeben von Orders kann man sich bei manchen Signaldiensten sparen.